10. September 2016   Aktuell

DIE LINKE: „Eine lautstarke Alternative zu rechtspopulistischen Schaumschlägern“

Florian Röpke und Arnfred Stoppok starten Last-Minute-Wahlaufruf

Anlässlich der heutigen Kommunalwahlen ziehen der Kreisvorsitzende der LINKEN und Spitzenkandidat zur Stadtratswahl im Wahlbereich I, Florian Röpke, und der Kreisgeschäftsführer und Spitzenkandidat zur Kreistagswahl im Wahlbereich IV, Arnfred Stoppok, Bilanz und rufen zur Wahl der LINKEN auf.

„Wir haben in den letzten fünf Jahren sowohl im Stadtrat als auch im Kreistag einiges bewegt. Ob beim Thema Wohnen, den Wirren um das ehemalige Hertie-Gebäude, der Wolfenbüttel-Card, dem Sozialticket oder aktuell beim Thema Kita Am Herzogtore – DIE LINKE war da, wo es weh tut. Nicht immer konnten wir uns auf voller Linie durchsetzen, aber es gelang uns doch oft wichtige Impulse zu geben und die Debatten zu prägen. In der Ahlumer Siedlung wird nun etwas mehr Rücksicht auf die Belange der Altmieter genommen und das Thema bezahlbarer Wohnraum ist endlich auch bei den anderen Parteien angekommen, der Stadtrat musste den Prozess um den Hertie-Neubau transparenter als gewohnt gestalten, die Wolfenbüttel-Card wurde, wenn auch nicht zufriedenstellend, eingerichtet, das Sozialticket ist weiter in der Diskussion und auch im Bereich der Bürgerbeteiligung wurden Fortschritte gemacht. Mein Fazit: DIE LINKE wirkt“, so Röpke.

Stoppok ergänzt: „Auch im Wahlkampf haben wir versucht, eine echte Alternative darzustellen. Wir haben auf umweltschädliche und verkehrsbehindernde Plakate an Straßenlaternen und Bäumen verzichtet und unser Wahlprogramm im Sinne der Barrierefreiheit als Hörversion veröffentlicht. Mit unserer Kampagne haben wir der LINKEN in Wolfenbüttel ein Gesicht gegeben und gleichzeitig auf drängende Probleme aufmerksam gemacht. Über die drohende Entdemokratisierung der Kommunen durch CETA und TiSA haben wir ebenso aufgeklärt, wie den Mangel an bezahlbarem Wohnraum als Problem deutlich gemacht. Dies immer unter unserem Leitmotto ‚Herzlich. Aber bestimmt.‘, welches gut den Charakter des Kreisverbandes und seiner Mandatsträger beschreibt. Mit fast 50.000 Wahlprogrammen in den Briefkästen haben wir unsere Inhalte fast jedem Haushalt des Kreises zur Verfügung gestellt. Das Ganze ergänzt um einen informativen Auftritt auf unserer Website und bei Facebook.“

„Wer will, dass es nach diesem Wahlsonntag eine lautstarke und konsequente Alternative zum neoliberalen Mainstream und zu rechtspopulistischen Schaumschlägern in unseren Kommunalparlamenten gibt und dass auch künftig tolle Angebote wie das Sozialcafé oder der linke Stammtisch im Roten Pavillon weiter existieren, der muss heute drei Kreuze bei der LINKEN machen. Wir haben auf unserem bisherigen Weg einiges angestoßen. Nun wollen wir stärker werden um mehr Dinge umsetzen können und den Druck gegen Vereinzelung und soziale Kälte zu erhöhen. Je stärker DIE LINKE desto sozialer unsere Städte und Gemeinden“, so der dreifache Familienvater Röpke abschließend.